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Pilze in Brasilien

Tiere und Pflanzen » Agricultura Brasil » Pilze in Brasilien

  • Austern-Pilze
    Austern-Pilze
  • Champignon-Pilze
    Champignon-Pilze
  • Shiitake-Pilze
    Shiitake-Pilze

Pilze sind in Brasilien Luxusware. Deshalb werden Pilze in Brasilien eher selten gegessen. Dieser Mangel an Esskultur wurde durch die Portugiesen als Kolonialmacht verursacht, denn die Portugiesen konsumierten nur wenig Pilze. Es gab aber Berichte, dass die Sanema- und Yanomami-Eingeborenen im Amazonasgebiet eine Vielzahl von unterschiedlichen Pilzen zu sich nehmen. In der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts, mit der Ankunft der japanischen und chinesischen Einwanderer in Brasilien, wurde vor allem im Bundesstaat São Paulo mit der Pilzzucht begonnen. Es gibt über zehntausend bekannte Pilzarten, von denen etwa zweitausend essbar sind. Von diesen werden wiederum nur zwanzig kommerziell angebaut und gezüchtet. Wegen der hohen Preise für Speisepilze sind die Gewinnaussichten der brasilianischen Pilzzüchter jedoch sehr gut.

 

Stern  Welche Pilze werden in Brasilien angebaut?

 

  • Agaricus bisporus - Champignon de Paris wird fast überall kultiviert. Etwa 38% der weltweiten Champignonproduktion sind Zuchtpilze. Die Hauptanbaugebiete sind Europa, Nordamerika, China und Australien. In Brasilien werden anteilig mehr als 66% der Champignons im eigenen Land produziert.

 

  • Austernpilz Pleurotus: Innerhalb der Gattung Pleurotus angebaut werden verschiedene Arten von Pilzen, Austernseitling, Shimeji Shimeji weiß und schwarz, Pleurotus Pleurotus ostreatoroseus, Pleurotus, Pleurotus und Pleurotus citrinopileatus pulmonarius. Diese Pilze werden in Substraten von organischen Abfällen z. B. Getreidestroh, Sägemehl, Pflanzenreste aus der Zuckerrohrproduktion, Baumwollabfälle kultiviert. Die Austernpilze Pleurotus Zucht umfasst etwa 25% der gesamten Pilzproduktion. In Brasilien werden nur 16% im eigenen Land produziert.

 

  • Lentinula, gemeinhin als "Shiitake" bekannt, ist weit verbreitet in Japan, China und Korea. 10% der weltweiten Produktion von Zuchtpilzen entfallen auf diesen Pilz. In Brasilien werden anteilig ungefähr 12% dieser Pilze gezüchtet.

 

  • Agaricus blazei: Dieser Pilz ist weltweit bekannt für seine gastronomischen Qualitäten und wird vor allem für seine medizinischen Wirkungen geschätzt. Er ist unter verschiedene Namen wie "Mandelpilz", "Agaricus blazei murrill (lat.)", "ABM", "Pilz des Gottes", "Sonnenpilz", "Lebenspilz", "King Agaricus", "Almond Portobello", "Himematsutake", "Cogumelo de Deus", "Arzneimittel Pilz", "Champignon of Brazil" und "Royal Sun Agaricus" bekannt. Mitte der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde er in der Region Piedade, im Bundesstaat Sao Paulo entdeckt. Japanische und amerikanische Forscher schreiben dem Pilz eine Krebslindernde und Immunsystemstärkende Wirkung zu.

 

Stern  Kaffeesatz als Düngesubstrat für Pilze?

 

Kaffeesatz ist ein ideales und kostenloses Substrat für die Pilzkultur. Kalium, Magnesium und Stickstoff sind darin enthalten, alles grundlegende Bestandteile von Düngemitteln. Durch das Aufbrühen des Kaffees mit heißem Wasser ist der Kaffeesatz oft sogar keimfrei und rein. Das sind ideale Voraussetzungen für die Pilzzucht. Natürlich kann der Kaffeesatz auch als Düngemittel im eigenen Garten Verwendung finden. Keimlinge und sehr kleine Pflanzen sollten aber nicht mit Kaffee gedüngt werden. Der hohe Koffeingehalt kann Keimlinge schädigen. Ältere Pflanzen sind jedoch resistent gegen den erhöhten Koffeingehalt.

 

 

YouTube Video - Kaffeesatz: das neue Gold? - FUTURE - ARTE

 

Stern  Was benötigt man für eine eigene Pilzzucht?

 

  • einen geeigneten Ort für die Zucht
  • Pilzsporen
  • Pilz-Substrat
  • Moos oder Erde zum abdecken
  • Zeitungspapier oder ein Tuch sowie eine Sprühflasche zum befeuchten

 

Stern  Pilze kann man leicht züchten

 

Champignons sind robust und leicht zu kultivieren. Die Pilze eignen sich ideal für Salate, Suppen Soßen und als Beilage.

Austernpilze schmecken delikat. Gut schmecken diese Pilze in Eintöpfen und Suppen. Austernpilze sind empfindlich und daher selten frisch im Geschäft zu erhalten.

Shiitake Pilze haben einen fleischigen Geschmack und eignen sich als Fleischersatz.

Um Pilze anzubauen, muss man ein Substrat mit Pilzsporen mischen. Das Substrat sollte für die gewählte Pilzsorte geeignet sein.

 

 

YouTube Video - Edel-Pilze auf Kaffe-Satz gezüchtet

 

Stern  Die Wachstumsbedingungen der Pilze

 

Pilze wachsen oft im feuchten Schatten großer Bäume.  Um sie selbst zu züchten, sollte man waldähnliche Bedingungen und Temperaturen zwischen 25 und 30 ºC erzeugen. Der ABM oder brasilianische Mandelegerling wächst bei mindestens 23°C, ideale Temperaturen sind 27°C bis 30°C. Bei mehr als 35°C stirbt der Pilz. Ein Luftbefeuchter kann ein zu trockenes Raumklima verbessern. Dann wachsen die Pilze besser. Ein dunkler Boden und ein abgedunkelter Raum zu Beginn der Wachstumsphase ist hilfreich. Die gekauften Pilz-Sporen befinden sich oft in einer Plastikspritze.  Man impft das Substrat mit den Sporen in der Spritze. Hohe Raumtemperaturen von 25 bis maximal 30 Grad fördern zu Beginn das Myzelwachstum. Vorsicht: Temperaturen über 30 Grad können die Sporen abtöten. Wenn das Myzel sichtbar wird kann man die Temperatur für den Rest der Wachstumsphase auf 25-28º senken.

Jetzt sollte man das Myzel mit einer Schicht Erde oder Moos bedecken und eine Zeitung oder ein dünnes Tuch über die Erde oder das Moos legen und diese täglich zwei bis drei Mal mit Wasser besprühen. Das Ganze sollte zehn bis zwölf Tage andauern. Man darf allerdings lediglich befeuchten und nicht bewässern oder gießen. Nach 10 bis 12 Tagen entfernt man dann das Tuch oder die Zeitung. Das Moos oder die Erde wird aber weiterhin zweimal täglich besprüht, bis winzige Pilze spriessen. Wenn die Pilze die entsprechende Größe erreicht haben, kann man sie ernten und verzehren.
Das Mycel bildet nach der Ernte wieder neue Pilze. Bei einer zweiten Ernte wachsen sogar noch mehr Pilze. Das Ganze geht drei bis vier Monate lang, bis das Substrat erschöpft ist. Danach muß man das Substrat durch nährstofhaltiges ersetzen, kann aber das Mycel aus dem alten Substrat zum impfen des neuen Substrates verwenden.

Für Champignons, Austerpilze, Braunkappen und Shii­ta­kepilze gibt es fertige Pilzzuchtsets

 

Stern  Ein einfaches Mandelegerling - Rezept

 

Den Schmutz entfernt man von den trockenen Pilzen. Dann werden die Pilze in dünne Scheiben oder Würfel geschnitten und in einer Pfanne mit Butter oder Öl erhitzt. Mit Zwiebeln oder Petersilie kann der Geschmack verändert werden. Nach belieben verfeinern kann man die Pilze mit Salz, Pfeffer oder mit anderen für Champignons geeigneten Gewürzen. Frische Mandelegerling - Pilze verbreiten beim Braten einen Mandelduft und färben sich in der Pfanne goldgelb. Sie passen sehr gut zu Bratkartoffeln, zu Gnocchi oder Knödel. Der Mandelegerling ist eine Champignonart, daher eignen sich viele Champignon-Rezepte auch für den Mandelegerling.

 

 

Vimeo Video - Rezept: Pilz-Mandel-Gnocchi (vegan)

 

Stern  Der brasilianische Mandelegerling

 

Dieser spektakuläre Pilz wurde in der Nähe von SAO PAULO (Brasilien) entdeckt. Der Brasilianische Mandelegerling oder Sonnen- oder Mandelpilz ist eine sehr leckere Champignonsorte, wie viele andere Pilze auch. Aber er ist doch etwas ganz spezielles. Die Brasilianer nennen ihn "Göttlicher Pilz" oder "Pilz des Lebens". Der Pilz hat die höchste Konzentration von immunfördernden Polysacchariden von allen Pilzen überhaupt. Der Pilz ist ein Heilpilz und kann Krebszellen direkt bekämpfen. Ronald Reagan, der amerikanische Präsident, soll damit seinen Krebs erfolgreich behandelt haben.

 

Stern  Polysaccharide wirken krebshemmend

 

Polysaccharide sind wertvolle Mehrfachzucker und enthalten Beta D-Glukane, den RNA Protein Komplex und Alpha-D-Glukan. Diese Stoffe sind den Viren und Bakterien sehr ähnlich und können diese bekämpfen, Sie können an menschlichen Immunzellen anzudocken und sie sogar aktivieren. Pilze als Immunregulatoren für das menschliche Immunsystem wirken antiviral und antibakteriell und krebshemmend.

Polysaccharide  liefern dem Immunsystem Informationen zur Erkennung von Krebszellen und aktivieren es. Ohne diese Informationen wachsen Krebszellen unentdeckt und werden vom körpereigenen Immunsystem nicht bekämpft. Polysaccharide bewirken die Vermehrung von Interferon, Interleukinen, eine Aktivierung der T-Lymphozyten, der körpereigenen Fresszellen und der natürlichen Killerzellen, die für die Zerstörung von Erregern sowie den Abtransport von Fremdstoffen zuständig sind.

Der Pilz lindert die Nebenwirkungen einer Chemotherapie. Er leitet die verbliebenen Gifte, auch radioaktive Substanzen, aus dem Körper, reinigt das Blut und fördert die Blutbildung im Knochenmark. Das weiße und rote Blutbild regeneriert sich schneller, Haarausfall, Übelkeit und andere Nebenwirkungen werden abgemildert. Brasilien, Japan und die USA sind federführend bei der Erforschung und Anwendung dieses Pilzes. Der Pilz ist in den genannten Ländern getrocknet als Arzneimittel zugelassen. In Deutschland wird er getrocknet als Nahrungsmittelergänzung auch von Apotheken verkauft.

 

Stern  Das Immunsystem wird aktiviert

 

Ein Tumor kann im Körper nur wachsen, wenn er an das bestehende Gefäßsystem andockt. Die Bioaktivsubstanz "Ergosterin" des Mandelegerlingpilzes stoppt aber genau die Gefäßneubildung und zwingt den Tumor damit zum Selbstmord, dem programmierten Zelltod. Die  Apoptose ist ein „Suizidprogramm“ einzelner Zellen. Dieses Programm kann durch Immunzellen gestartet werden. Das Immunsystem selbst wird durch die Substanzen dieses brasilianischen Pilzes aktiviert. Die T-Lymphozyten, die Fresszellen und die Killerzellen, die Viren, Bakterien und Pilzsporen zerstören können, werden aktiviert. Die Blutbildung im Knochenmark wird gefördert. Dadurch wird das Blut gereinigt und das Abwehrsystem gestärkt.

Diese Krankheiten werden durch den Verzehr des brasilianischen Mandelegerlings bekämpft oder zumindest gemildert:

Morbus Alzheimer und Morbus Parkinson, Diabetes Typ I und II, Tumore z.B. Hautkrebs, Metastasen, HI-Virus-Infektionen, Leukämie, Multiple Sklerose, Rheumatische Erkrankungen, Asthma bronchiale, Burn-out-Syndrom, Kopfschmerzen und Migräne, reguliert Bluthochdruck und Cholesterinspiegel, bekämpft virale, bakterielle und fungizide Infektionen, grippale Infekte, Herpes, Lungenentzündung, Hauterkrankungen, hemmt Entzündungen, reguliert den Darm, lindert Magenschleimhautentzündungen.

 

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