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Seilbahnen - Brasil

Wissenswertes » Seilbahnen - Brasil

  • Die Seilbahn zum Zuckerhut
    Die Seilbahn zum Zuckerhut
  • Seilbahn in Rio de Janeiro
    Seilbahn in Rio de Janeiro
  • Seilbahn
    Seilbahn

Stern  Seilbahnen beginnen, wo andere Wege enden

 

In den Favelas von Rio de Janeiro leben etwa zwei Millionen Menschen, die am Strand Eis und Cocktails verkaufen, die uns den berühmten Karneval vortanzen und die Fußballstars hervorbringen, wie zum Beispiel einen Weltklassespieler "Ronaldo". In den Favelas von Rio de Janeiro leben genau die Menschen, die die Kultur Brasiliens prägen.

Seit dem 7. Juli 2011 verbindet eine neue Seilbahn den "Complexo do Alemão", eine große Favela in Rio de Janeiro mit dem Stadtzentrum von Rio. Die Seilbahn bietet einen schnellen Weg aus der Favela "Complexo do Alemão" (deutsches Viertel) und sie war die beste und schnellste Lösung für eine neue Verkehrsanbindung.  Die Stationen Bonsucesso, Morro do Adeus, Morro da Baiana, Morro do Alemão, Itararé und Palmeiras wurden neu gebaut. Für die Bewohner haben sich die Umstände durch die Seilbahn gebessert. 152 Gondeln ermöglichen Fahrten zur Arbeit und auch das Einkaufen im Stadtzentrum wurde einfacher.

 

Stern  Seilbahnen fördern den sozialen Aufstieg

 

Aus dem ehemaligen kriminellen Brennpunkt soll ein kleinbürgerliches Viertel werden. Bei verarmten Schichten wächst das Selbstwertgefühl, wenn der Staat sie so behandelt wie die reicheren Bevölkerungsgruppen. Der wirtschaftliche Aufschwung in Brasilien macht es möglich. Der Name "Complexo do Alemão" entstandt durch einen Irrtum der ortsansässigen Bevölkerung. Der Besitzer der Fazenda innerhalb der heutigen Favela war ein Pole, den man für einen Deutschen hielt. Noch im November 2010 wurde die Favela "Complexo do Alemão" von Polizei und Militär gestürmt und sollte von Polizeieinheiten dauerhaft besetzt werden, um die Herrschaft des "Comando Vermelho", einer kriminellen Vereinigung zu brechen.

 

 

YouTube Video - Mit der Seilbahn durch die Favela von Rio de Janeiro

 

Stern  Die Seilbahnfahrt zum Zuckerhut bietet interessante Ausblicke

 

In Brasilien gibt es Seilbahnen in den Städten Paranapiacaba, Salvador, Santos, São Paulo und Rio de Janeiro. Die bekannteste dürfte wohl die Seilbahn zum Zuckerhut in Rio de Janeiro sein. Rio de Janeiro feierte schon im Jahr 2012 das hundertjährige Jubiläum der legendären Seilbahn auf den Zuckerhut, einem der am meisten besuchten Orte in Brasilien. Etwa 40 Millionen Menschen haben die berühmte Seilbahn zum "Pão-de-açúcar" schon genutzt. Am 27. Oktober 1912 begann die erste Fahrt in zwei Etappen zum Zuckerhut. Um die Bergspitze in 396 Metern zu erreichen fährt man zuerst 220 Meter zum Berg "Morro de Urca". Dann in einer zweiten Stufe und einer weiteren Seilbahnfahrt genießt man einen atemberaubenden Blick auf die Stadt Rio de Janeiro. Jede Gondel bietet Platz für 65 Passagiere. Eine Fahrt dauert etwa drei Minuten. In der Saison nutzen über 6.000 Besucher pro Tag die Seilbahn zum Zuckerhut.

 

 

YouTube Video - Rio de Janeiro 2017 - Seilbahn zum Zuckerhut

 

Stern  Seilbahnen bieten interessante Aussichten

 

... sogar im Nahverkehr bei uns in Deutschland. Seilbahnen findet man oft als Transportmittel für Gartenschauen, Weltausstellungen und für andere Veranstaltungen. Aber letztlich bedeutet das auch, dass Seilbahnen große Möglichkeiten für den Stadtverkehr besitzen. Seilbahnen sind leistungsfähige, kostengünstige und attraktive Transportmittel. Sie können große Menschenmengen und Besucherströme schnell befördern. Mit der Seilbahn zu fahren macht sogar Spaß, man gelangt schnell an sein Ziel und hat einen schönen Blick von oben auf die Landschaft oder auch auf die Stadt. Die Fahrt mit der Seilbahn ist schon eine Attraktion. Seilbahnen sind also eine echte Alternative zu Bus- und Zugverkehr auch deswegen, weil sie zeitgemäße, schnelle, zuverlässige, umweltfreundliche, wenig störende und dabei noch kostengünstige Verkehrsmittel sind.

 

Stern  Seilbahnen sind touristische Attraktionen

 

Dieses Verkehrsmittel lässt sich optimal baulich in die heutigen Städte integrieren. Durch den geringen Platzbedarf kann sogar der Raum unter der Seilbahntrasse genutzt werden und die Haltestellen lassen sich oft in schon bestehende Gebäude integrieren. Seilbahnen müssen nicht unbedingt nur in den Bergen und im Schnee zum Einsatz kommen. Wo schwebende Seilbahnen oder auch Standseilbahnen in Städten integriert wurden, da sind sie oft selbst eine touristische Attraktion geworden. Idealerweise können Seilbahnen auch touristische Ziele in der Stadt anfahren und vermeiden dabei noch die lästigen Parkplatzsorgen. Seilbahnen schweben über alle Verkehrsstaus hinweg ganz ohne Hektik und Stress. So exklusiv kann man sonst nur mit dem Helikopter sein Ziel erreichen!

 

Stern  Fahrpläne sind nicht zwingend notwendig

 

So ganz nebenbei benötigt man für Seilbahnen auch keinen Fahrplan, höchstens eine Angabe der Betriebszeit. Nie wieder einen Bus verpassen oder die Bahn - eine Seilbahn kann 24 Stunden in Betrieb sein und die Gondeln fahren ständig und ohne Unterbrechung. Die Geschwindigkeit der Seilbahn kann angepasst werden. Auch der Einsatz weiterer zusätzlicher Gondeln ist schnell möglich. Dadurch können Stoßzeiten leicht ausgeglichen werden.

 

Stern  Seilbahnen sind barrierefrei

 

Der Gondelboden ist eben zum Boden der Haltestationen. Ein wenige Zentimeter großer Spalt ist beim Ein- und Aussteigen sichtbar, der für Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer leicht überwunden werden kann. Die Seilbahnkabinen können in den Haltestationen vom Seil abgekoppelt und sanft abgebremst werden. Sie können sogar komplett angehalten werden, ohne dass dies den laufenden Betrieb stört. Seilbahnen sind auch deswegen immer und überall barrierefrei.

 

Stern  Moderne Seilbahnen sind sicher

 

Mit stabilen Datenfunkverbindungen ausgestattet, besitzen die Fahrgastkabinen eine direkte Kommunikation per Bild und Ton zur Überwachung zwischen Kabinen und Haltestationen. Es können auch Fahrgastinformationen jeglicher Art in die Fahrzeuge übermittelt werden. Anschlussverbindungen,  Fahrtänderungen oder sonstige Informationen können übermittelt werden. Es kann auch jeder Fahrgast die Informationen gezielt auswählen und auf sein Mobiltelefon laden. Sicherheitstechnische und kommunikationstechnische Informationsangebote sorgen für Zufriedenheit bei allen Beteiligten.

 

Stern  Seilbahnen sind ökonomisch sinnvoll

 

Da Seilbahnen schweben haben sie einen geringen Rollwiederstand am Seil. Es ist also nur ein geringer Energieaufwand für den Antrieb nötig. Es gibt keine Ampeln, keine Staus und deshalb auch kein permanentes Abbremsen und Anfahren der Fahrzeuge. Das eher gleichförmige Fortbewegen der Gondeln spart zusätzlich Energie. Es gibt kein in der Stadt einsetzbares, motorbetriebenes Verkehrsmittel mit besserer Kosten / Nutzen Bilanz. Seilbahnen überwinden Flüsse, Berge Täler, sogar bebaute Bereiche, ja ganze Städte und jedes Hinderniss selbst dann noch, wenn am Boden schon alles im Stau steht.

 

Stern  Seilbahnen ersetzen 1200 Busfahrten

 

Pro Tag kann die Seilbahn über 120.000 Personen transportieren und ersetzt damit etwa 1200 Busfahrten. Das Umsteigen zwischen verschiedenen Seilbahnen mit unterschiedlichen Zielen, wie auch das Umsteigen zwischen Seilbahnen und anderen ÖPNV Systemen an Bus- oder Straßenbahnhaltestellen oder Bahnhöfen kann geplant und verwirklicht werden. Die Seilbahn passt sich dem Stadtbild an und nicht umgekehrt. Eine Seilbahn kann in ihrem äußeren Erscheinungsbild modern oder auch nostalgisch und alt gestaltet werden. Die Kabienen können für über 60 Personen ausgelegt sein oder auch nur für 4 bis 8 Personen. Zwischengrößen sind fast beliebig möglich. Durch eine dichte Folge der kleinen Kabinen können trotzdem viele Fahrgäste befördert werden. Eine Seilbahn ist vergleichsweise leicht zu realisieren - technisch, städtebaulich und bei der Projektierung.

 

Stern  Seilbahnen sind preiswert zu bauen

 

Der Bauaufwand beschränkt sich auf den Bau der Stützen und der Haltestellen. Zusätzlich entstehen Kosten für die Kabinen, die Seile, den Antrieb, die Elektronik und die Überwachungsanlagen. Die Trassenführung ist sehr preiswert. Der Betrieb erfolgt zuverlässig trotz geringem Personal, wegen des automatischen Betriebs. Personal ist nötig für die Steuerung und Überwachung sowie die Pflege der Mechanik, des Antriebs, der Kabinen und Seile. Natürlich wird auch Personal für den Kunden benötigt. Seilbahnen können, wie der Schienenverkehr auch, aus Fördermitteln des Schienenverkehrs finanziert werden.

Verantwortliche Politiker und Betreiber sollten wissen, dass Seilbahnen für wenig Geld viel Nutzen bringen. Die Bürger sind froh, dass das Bauvorhaben auf ein Minimum begrenzt ist, da nur punktuell gebaut werden muss. Das verringert Wiederstände und Bürgerproteste.