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Pantanal - Bonito

Brasilien » Pantanal - Bonito

  • Hyazinthara
    Hyazinthara
  • Capivaras, Wasserschweine
    Capivaras, Wasserschweine
  • Piranhas
    Piranhas

 

Stern  Natur pur erleben...

 

ist in Brasilien kein Problem. Reisen Sie 600 Kilometer auf dem Río Paraguay durch das wasserreiche Pantanal und betrachten Sie die tropische Fauna und Flora. Im Naturparadies Pantanal, beobachten Sie Jaguare, Aligatoren, Schmetterlinge, Vögel, Gürteltiere, Capivaras.

Capybaras oder Wasserschweine, die auch im Pantanal leben, sind die größten Nagetiere der Erde. Verwandt sind sie mit den Meerschweinchen. In Brasilien nennt man sie Capivaras. Sie leben vorwiegend in der Nähe von Seen, Tümpeln, Flüssen und Sumpfgebieten. Obwohl sie gut schwimmen können halten sie sich oft an Land auf. Sie fressen Gräser und auch Zuckerrohr oder Mais. Sie schlafen gerne an Land in dichtem Getrüpp und in Erdmulden. Zu den natürlichen Feinden der Capyvaras gehören der Jaguar, der Ozelot, Kaimane und Anakondas. Kleine Jungtiere werden auch von Greifvögeln verspeist.

 

Stern  Piranhas angeln im Pantanal

 

Das Pantanal ist das größte Naturreservat der Erde. Über 650 Vogelarten sind alleine dort heimisch. In ganz Europa gibt es im Vergleich dazu lediglich 500 Vogelarten.  26 Papageienarten, darunter der seltene blaue Hyazinthara sind im Pantanal heimisch. Jaguare, Pumas, Ozelots, Wölfe, Riesenotter, Nabelschweine, auch Pekaris genannt und Tapire kann man entdecken. Zu den gefährlichen Tieren im Pantanal zählt auch der Kaiman. Die größte Schlange der Welt, die Anakonda ist hier ebenfalls zu Hause. In dem wasserreichen Gebiet leben über 260 Fischarten, darunter auch viele Piranha-Arten. Diese werden nicht nur von den Kaimanen verspeist. Sie landen sehr oft als wohlschmeckendes Fischgericht auf dem Teller. Im Gegensatz zu bekannten Hollywoodfilmen werden hier die Killerfische von den Menschen verspeist.

Die Realität ist anders. Im Pantanal macht man Fotosafaries wie im Paradies und jagt mit der Videokamera Anacondas, die Capivaras verschlingen oder Kolibris, die auf der Nasenspitze von Kaimanen die Balance halten. Lauter Highlights der Natur. Wer dieses Naturparadies aushalten will, der kann in Bonito üben, das am Rand des Pantanal liegt. Erleben Sie Boots- und Angeltouren im Urwald oder seilen Sie sich in Grotten ab und schwimmen, schnorcheln und tauchen Sie zusammen mit den Fischen in Bonito.

 

Stern  Bonito

 

Bonito ist eine Kleinstad im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul mit etwa 20.000 Einwohnern und erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 4934 km². Die Stadt liegt in der Mitte einer Region, die man als "Karibik des zentralen Westen" Brasiliens bezeichnet, wegen der unglaublich tiefblauen Farbe der Flüße und Seen.

 

 

YouTube Video - Bonito

 

Aufgrund der enormen Kalkablagerungen im Boden wird das Wasser der Flüsse durch diesen natürlichen Filter von allen Verunreinigungen und Schwebstoffen gereinigt, so das die Flüsse die klarsten und transparentesten der Welt sind. Viele Fisch- und Pflanzenarten haben sich an die hohen Calciumwerte angepasst, deshalb wimmelt es nur so von Leben. Die regionale Regierung nutzt diese Tatsache und fördert den Tourismus.  Es gibt eine touristische Infrastruktur mit Übernachtungmöglichkeiten und Touristenführungen. Mehr als 30 Touren in und um die Stadt Bonito sind verfügbar. Ökotourismus, die Ökologie und Umwelt der Region stehen im Vordergrund. Fast alle Touren müssen in einem offiziellen Reisebüro in der Stadt gebucht werden und erfordern einen akkreditierten Führer.

 

Die beliebtesten Reiseziele in Bonito

 

  • Abismo Anhumas (Ein schrecklicher Abgrund) 72 Meter tief abseilen zu einem kristallklaren See, der 80 Meter tief ist und anschließendes Schnorcheln oder Tauchen. Es gibt 18 Meter hohe Unterwasser- Stalagmiten und Fische zu sehen.
  • Rio da Prata (Der Silberfluß) - Eine preisgekrönte Schnorcheltour bietet kristallklares Wasser, viele Fische, einen Spaziergang durch den Wald und ein leckeres Mittagessen.
  • Aquário Natur (Natur-Aquarium) - Die Tour beginnt mit einem 25-minütigen Spaziergang durch den Dschungel, gefolgt von einer 900 m Schnorcheltour. Sie schwimmen zusammen mit Fischen und beobachten die Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser. Ein Besuch im Museum für Naturgeschichte rundet das Ganze ab.
  • Circuito Arvorismo (Baumkreise) - Ein Baumpfad - Sie wandern durch die Baumkronen auf einem an Seilen aufgehängten Weg in den einheimischen Aroeira- und Mahagoni-Bäumen. Es gibt Aussichtsplattformen, die in den Bäumen in einer Höhe von 10 bis 20 Metern befestigt sind.
  • Gruta do Lago Azul (Die Grotte vom blauen See) - Die Tour beginnt mit einem 10-minütigen Spaziergang zum Eingang der Grotte, die von einem Indio im Jahre 1924 entdeckt wurde. Im Inneren, nach dem Abstieg von 100 Metern, sieht man einen 90 Meter tiefen See mit kristallklarem Wasser.

 

 

YouTube Video - Bonito Wasserfall

 

Bonito hat eine ganze Reihe von Hotels und "Pousadas". Von Fünf-Sterne-Verpflegung bis zu Selbstverpflegung wird alles geboten. In der Ferienzeit sind die Unterkünfte teuerer. Englisch wird in den teureren Hotels und Resorts gesprochen, aber nur sehr wenige der preisgünstigeren Hotels haben kompetente englische Muttersprachler.

Bonito erreicht man am Besten über den "Campo Grande International Airport" von der Bundeshauptstadt Campo Grande aus. Dieser Flughafen verbindet Sie mit allen großen Städten Brasiliens. In Campo Grande gibt es Lufttaxis, Mietwagen oder Busverbindungen (ca. 3 Std.) nach Bonito. Von Campo Grande nach Bonito gelangen Sie am Donnerstag und Freitag auch mit der Airline Trip oder Azul. Der "Viracopos International Airport" in Sao Paulo bietet ebenfalls Flüge nach Bonito an.

 

Stern  Was für Afrika die Serengeti - das ist für Brasilien das Pantanal

 

Es sind Rückzugsgebiete für unzählige Tier- und Pflanzenarten in einer vom Menschen bedrohten Natur. Das Pantanal ist mit einer Ausdehnung von etwa 230.000 km² Fläche eines der reichsten Tierparadiese der Erde. Die Bundesrepublik Deutschland hat zum Vergleich etwa 357.121 km² Fläche. Damit ist das Pantanal mit das größte Binnen-Feuchtgebiet unseres Planeten.

Es liegt im Südwesten Brasiliens in den Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul und reicht bis nach Paraguay und Bolivien. Sehr wenig erschlossen und kaum bewohnt ist es eine Flußniederung, durchsetzt mit zahlreichen Seen. Der Hauptfluß ist der 600 Kilometer lange Río Paraguay, der auf seiner ganzen Strecke ein Gefälle von lediglich 30 Metern aufweist. Deswegen kann das Wasser nur sehr langsam abfließen und erzeugt in der Regenzeit von November bis März riesige Überschwemmungsgebiete. Es entstehen Savannen, überschwemmte Wasserflächen, regenwaldartige Wälder an den Flußufern und sich ständig ändernde Flüsse, Seen und Lagunen.

In dieser Landschaft entstand ein einzigartiges Naturparadies mit etwa 665 bekannte Arten von Vögeln - darunter Nandus, die seltenen Hyazinth-Aras und Riesentukane. Es ist ein Rückzugsgebiet für viele vom Aussterben bedrohten Tierarten. Mehr als 120 Säugetierarten, wie Jaguare, Pumas und Ozelots, Brüllaffen, Sumpfhirsche, Gürteltiere, Ameisenbären sowie die mit den Meerschweinchen verwandten Capivaras kann man dort finden. Diese sind ebenfalls vom Aussterben bedroht und stehen unter Naturschutz. Es gibt über 2000 Pflanzenarten und etwa 269 Fischarten. Viele Reptilien, darunter 35 Millionen Kaimane bevölkern dieses Sumpfgebiet. Ungezählt sind die vielen Amphibien und Insekten. An manchen Tagen sammeln sich Millionen von Schmetterlingen und noch heute werden unbekannte Tierarten im Pantanal entdeckt. Das Sumpfgebiet ist mit riesigen Victoria - Seerosen bedeckt.

Viele Gebiete des Pantanal stehen unter Naturschutz und das ganze Pantanal ist Unesco Weltkulturerbe. Trotzdem ist das Pantanal bedroht. Krokodilhäute, Felle von Raubkatzen, seltene Fische und Vögel erzielen auf den Schwarzmärkten viel Geld. Deswegen schickt die Brasilianische Regierung schwer bewaffnete Aufseher ins Pantanal um die Wilderer dingfest zu machen. Auch wurden große Gebiete durch Holzeinschlag zerstört. Ethanolfabriken, Zuckerrohr- und Sojaplantagen und der Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden bedrohen das Pantanal heute.

 

 

YouTube Video - Pantanal

 

Diese brasilianische Wasserwildnis ist eine ideale Kulisse für Tier- und Naturfreunde. Schöne Fotos und Filme sind besonders für Frühaufsteher garantiert. Die atemberaubende Tier- und Pflanzenwelt lässt das Herz von Naturliebhabern höher schlagen. Das muß man erlebt haben.

Reisezeit: Speziell für Vogelfreunde eignen sich die Monate von Mai bis November. April und Mai sind auch die idealen Reisemonate für Angler und Fischfreunde. Trockenperiode ist von Juli bis Oktober. Die Grassavannen sind jetzt trocken, und Vögel und Tiere sammeln  sich konzentriert an den nun kleineren  Seen.

Essen: Die große Spezialität ist Currasco - Grillfleisch vom Rind. Es hat die gleiche Qualität wie das uns bekannte argentinische Rindfleisch. Dazu gibt es oft Reis und Bohnen aber auch Nudeln, Maniok und Gemüse.

Fototip: Ein empfindlicher Film und ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv sind für Bilder aus dem Flugzeug wichtig. Man verhindert dadurch, daß sich die Zitterbewegung des Flugzeugs auf das Bild überträgt.