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Guaven

Tiere und Pflanzen » Agricultura Brasil » Guaven

  • Guavenblüten sind essbar
    Guavenblüten sind essbar
  • rote Guavefrucht
    rote Guavefrucht

Die Guave, brasilianisch Goiaba genannt, wird heute vor allem in Brasilien und Indien angebaut. Ihren Ursprung hat sie im südlichen Mexiko und in Zentralamerika. Wegen ihres Aromas wird sie in Brasilien in Speiseeis und Fruchtsäften gerne verarbeitet. Guaven haben einen sehr hohen Vitamingehalt. Wenn es Guaven auf Rezept in der Apotheke gäbe, dann könnte man die Vitamintabletten sparen. Die Guave ist sehr nahrhaft, hat einen süß-sauren Geschmack und es gibt vier unterschiedliche Arten: die bekanntesten sind rote und weiße Guaven, aber es gibt auch roseefarbene und gelben Guaven. Die Samen sind im Fruchtfleisch verteilt und essbar. Die unreife Guavefrucht ist hart und fest. Erst wenn sie reift, wird sie weicher. Guaven reifen wie Bananen nach der Ernte nach. Die Unterschiede zwischen der roten und weißen Guave liegen nicht nur in der Farbe: die weiße Guave-Frucht hat eine beträchtliche Menge an Vitamin C. Die roten Guaven enthalten dazu noch viel Lycopin, ein starkes Antioxidans. Lycopin hilft bei der Vorbeugung von Krebs und schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es schützt vor  Plaquebildung  und hemmt Fettbildung in den Blutgefäßen.

 

Stern  Eigenschaften der Guave

 

Die Samen sind reich an Linolsäure, dem Omega-6. Normalerweise werden nur weiße und rote Guaven vermarktet. Das häufigste Vitamin in der Guave ist Vitamin C. Die Guave hat aber auch andere Vitamine und Mineralstoffe wie: Vitamin A, Vitamin B Komplex (außer B12). Mineralien in kleinen Mengen wie Calcium, Eisen, Magnesium, Phosphor und Kalium. Mehrere Substanzen in Guava helfen die Gesundheit zu erhalten und die Hautalterung zu verhindern. Vitamine A und C, Lycopin, Carotin und andere Antioxidantien, helfen bei der Zellerneuerung und verhindern Schäden durch freie Radikale, die zu vorzeitiger Alterung und Bildung von Hautfalten führen. Die Blätter des Guavenbaumes sind gesundheitsfördernd, weil sie reich an Quercetin und Triterpenen sind, die zur antiseptischen und krampflösenden Wirkung beitragen. Diese Stoffe werden in der Alternativmedizin zur Behandlung von Durchfall und Wundheilung verwendet.

 

Der Verzehr von Guaven ist gut für Diabetiker: die Guave hat einen niedrigen glykämischen Index und ist reich an Ballaststoffen. Diese Faktoren helfen, Blutglukose- und Insulinspitzen zu vermeiden.

 

Verbesserung der Verdauung: Guave enthält viel Ballaststoffen, die die Verdauung verbessern. Die Früchte haben antibakterielle Eigenschaften, die den Darm zum Schutz vor mikrobieller Aktivität reinigen. Zum Beispiel stärkt Guave die Verdauung, verhindert Durchfall und Verstopfung. Auch die Blätter der Guave wirken entzündungshemmend und bekämpfen Infektionen. So kann der Saft oder der mit ihnen hergestellte Tee verwendet werden bei Zahnschmerzen, Mundentzündungen und anderen Entzündungen. Guaven sind gut für den Darm. Sie ist extrem reich an Ballaststoffen. Die Fasern garantieren einen guten Darmdurchgang, da sie Wasser im Darm zurückhalten und den Darm stimulieren. Dies ist ideal für diejenigen, die an Verstopfung leiden.

 

Gut für die Blutgefäße: Eine durchgeführte Studie zeigte, dass Menschen, die drei Monate lang 5-9 Guaven pro Tag zu sich nahmen, den Cholesterinspiegel um 10% senken konnten, Triglyceride um 8%, während HDL-Cholsterin das sogenannte gutes Cholesterin um 8% verbessert wird. Lebensmittel, die reich an Pektin sind (wie Guave) helfen, die Menge an Cholesterin, die im Blut zirkuliert, zu reduzieren durch die Bildung eines Gels im Magen, das das Fett reinigt und verhindert, dass es vom Körper absorbiert wird. Zur Krebsprävention ist die Guave eine ausgezeichnete Quelle von Antioxidantien, Phytonutrients und Flavonoiden zur Vorbeugung vor Krebs. Guave enthält eine große Menge von Vitamin C, das vor freien Radikalen schützt. Damit man eine signifikante Wirkung durch den Genuss von Guaven erhält, sollte man mindestens 2 Guaven pro Tag essen. Es nützt nichts nur hin und wieder eine Guave zu essen.

Guaven Fruechte mit Blaettern

Stern  Goiabada

 

Goiabada ist ein beliebtes Dessert in Brasilien und auch in den anderen portugiesischsprachigen Kolonien, in denen man Guaven (bras. Goiaba) als Ersatz für Quitten nutzte. Goiabada ist eine Konserve aus roten Guaven und Zucker. In Brasiliens wird Goiabada für den Hausgebrauch oft selbst hergestellt oder als fertig verarbeitetes Lebensmittel im Supermarkt gekauft. Das Produkt ist in flachen Metalldosen verpackt oder als großer Block in Kunststoff eingeschweißt. In Brasilien wird Goiabada oft zusammen mit "Minas-Käse" gegessen. Diese Kombination nennt man "Romeo und Julia". Goiabada kann in vielen Arten gekauft werden, von weichem Gelee bis hin zu harten Blöcken, die nur mit Schwierigkeiten geschnitten werden können. Goiabada cascão ist eine mittelharte Sorte mit kleinen Guaven-Fruchtstücken.

 

Stern  Minas-Käse

 

Minas-Käse ist eine Käsesorte, die traditionell im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais hergestellt wird. Es gibt drei Sorten, frescal (frisch), meia-cura (halb-gereift) und curado (gereift). Eine vierte Sorte, Queijo Padrão (Standard) wurde erst später entwickelt und kann in fast allen Supermärkten und Lebensmittelgeschäften in Brasilien gekauft werden. Der Käse ist ähnlich dem Frescal-Käse, aber weniger saftig, weich und mild. Minas Käse wird nach traditionellen Rezepten aus Kuhmilch hergestellt. Frescal Käse wird frisch serviert, etwa 4-10 Tage nach der Produktion, weiß und zart. Guter Frescal-Käse muss saftig sein, weich und leicht granuliert, mit einem milden Geschmack. Er passt gut zu Putenbrust und anderen fettarmen Aufschnitten, gekochten Zwiebeln, Tomaten, sowie Spinat und anderen stark schmeckenden Gemüsen.

Curado-Käse ist zum Verzehr bereit, wenn die Flüssigkeit im Käse nicht mehr vorhanden ist und der Käse eine gelbliche Färbung angenommen hat. Guter Curado-Käse hat einen weißen Kern, der mit winzigen Luftblasen punktiert ist, etwas feiner als beim Frescal-Käse. Er eignet sich hervorragend zum Kochen und wird für viele Gerichte verwendet, darunter "Pastel de Queijo" und das berühmte "Pão de Queijo" (Käsebrötchen). Frescal Käse passt gut zu Obstkonserven und wird zusammen mit Goiabada unter dem Namen "Romeo und Julia" angeboten.

In Deutschland gibt es ein Produkt "Cremiger Käsegenuss in Salzlake gereift" das dem Frescal Käse aus Brasilien sehr nahe kommt. Ideal für alle, die die brasilianischen "Pão de Queijo" (Käsebrötchen) oder "Romeo und Julia" machen wollen.

 

Stern  Wie man Guaven zubereitet?

 

Wie andere Früchte auch, sollte Guave vorzugsweise in natura konsumiert werden. In der Küche wird Guave als Zutat bei der Herstellung von salzhaltigen Soßen verwendet. Die Frucht wird auch in verschiedenen Zubereitungen wie Süßigkeiten, Gelee, Marmelade, Eis und Säften verwendet. Goiaba aus Brasilien ist schon ein süßer Genuss, wenn sie pur verzehrt wird. Die Frucht kann aber auch als Grundlage für eine Reihe von Gerichten dienen. Gebäck, Kuchen, Pasteten und Mousse ... Es gibt viele brasilianische Rezepte, die Guaven in ihrer Zutatenliste haben, eines leckerer als das andere.

 

Stern  Was braucht man, um diese Früchte zuzubereiten?

 

Guaven, Wasser, Zitrone und Zucker! Sehr einfach, oder? Je länger Sie Guaven kochen, desto härter wird das Endprodukt, bis hin zu einem harten fruchtigen gezuckerten Block, der hart wie Bonbons ist.

 

Stern  Unsere Rezepte für Sie:

 

 

YouTube Video - Goiabada - Receitas TudoGostoso

 

Stern  Guaven-Gelee

 

Zutaten:

  • 1 kg reife Guaven
  • 500 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • (optional 1/2 Zitrone - Saft einer halben Zitrone)

Zubereitung:

Guaven schälen und in Stücke schneiden. Die Stücke zusammen mit Wasser und dem Zitronensaft (optional) in den Mixer geben und mischen, bis eine homogene Mischung entsteht. Die Mischung durch ein Sieb passieren und danach in eine Pfanne geben. Den Zucker hinzufügen und dann bei schwacher Hitze kochen. Dabei umrühren bis das Gelee nach ungefähr 30 bis 40 Minuten dick geworden ist.

Das selbst hergestellte Produkt kann als Brotaufstrich wie Marmelade verwendet werden. Auch in Kuchen kann es immer da zum Einsatz kommen wo sonst Marmelade eingesetzt wird, in einer  Biskuitrolle beispielsweise, auch als Füllung im Berliner. Ein langweiliges Vanille-Eis kann durch eine Guaven-Marmelade und etwas brasilianischem Cachaca geschmacklich verfeinert werden. Auch als Fruchtkomponente in Milchreis macht sich das Guavengelee sehr gut. Gekühlt ist das Guaven-Fruchtgelee mehrere Wochen haltbar.

 

 

Stern  Guaven-Smoothie oder Dessert

 

Zutaten:

  • 400 g Guaven
  • 250 ml Milch, eiskalt

Zubereitung:

Guaven und Milch in den Mixer geben und gut durchmischen. Die Masse wird durch ein Sieb in 2 Gläser gefüllt und kalt serviert. Nicht gesiebt ist die Masse cremig und kann als Dessert, garniert mit Erdbeeren oder Kirschen, serviert werden.